Pilotphase · Krankenhäuser & Kommunen
KRISENSTAB ist das Führungsmittel, mit dem wir Stabsübungen im Krankenhaus steuern, dokumentieren und auswerten: Einspieler laufen nach Drehbuch, Aufträge werden nachverfolgt, und am Ende liegt eine vollständige Zeitachse auf dem Tisch — statt drei unterschiedlicher Beobachterprotokolle.
Stand heute: Krankenhäuser, Übungsbetrieb. Echtbetrieb und Kommunen-Version sind in Arbeit.

Das Problem
Einspieler kommen per Zettel, Telefon und Zuruf. Zwei Leute sind allein mit dem Timing beschäftigt — läuft der Stab schneller als geplant, wird improvisiert.
Rückmeldungen kommen mündlich zurück oder gar nicht. Wer seit vierzig Minuten nichts gemeldet hat, fällt niemandem auf, bis es auffällt.
Ohne Zeitachse streitet der Raum darüber, was eigentlich passiert ist — statt darüber, warum es so gelaufen ist und was beim nächsten Mal besser werden muss.
Ein Szenario wie „MANV – Massenanfall von Verletzten” ist nach KAEP und AWMF-Leitlinie hinterlegt. Bei Aktivierung entstehen automatisch die passenden Aufgaben und Risiken — mit Priorität und Zuständigkeit, sofort sichtbar für den ganzen Stab.

Offene, laufende und überfällige Aufgaben auf einen Blick — nicht erst in der Nachbesprechung, sondern während die Übung noch läuft.
Der Nutzen zeigt sich danach: Man kann nicht nur sagen, dass es hakte, sondern wo genau, bei wem und ab welcher Minute.


Kapazitätsänderungen, Szenario-Aktivierung, Lagekarten-Ereignisse — das Einsatztagebuch führt automatisch mit, ohne dass jemand im Stab dafür extra mitschreiben muss.
In der Nachbesprechung diskutiert der Raum dann darüber, warum es so gelaufen ist — nicht mehr darüber, was eigentlich passiert ist.
Ein Auszug — die vollständige Übersicht steht auf der Produktseite.
Lagefeststellung und Meldungsprotokoll, jede Meldung mit Zeitstempel.
Von der Erteilung bis zur Rückmeldung, mit Fälligkeit und Eskalation.
Inject-System mit Drehbuch, Zeitsteuerung und Prioritäten.
Vollständige Nachverfolgbarkeit als Grundlage für die Auswertung.
Ehrlicher Stand
Struktur, Szenarien und Einspieler folgen der Krankenhaus-Stabslogik. Eine Kommunen-Version entsteht gerade gemeinsam mit Pilotpartnern.
Der Echtbetrieb kommt, wenn das System genug Übungen überstanden hat — und keinen Tag früher.
Wer keinen funktionierenden Krisenstab hat, braucht zuerst eine Analyse der Abläufe, nicht in erster Linie Software.
Pilotphase
Sie haben ohnehin eine Stabsübung vor. Wir bereiten sie gemeinsam vor, geübt wird mit KRISENSTAB statt mit Zetteln — danach sagen Sie uns, was fehlt und was stört.
Übung mit voller Auswertung — für Häuser, die ihren Krisenstab ernsthaft testen wollen.
Verwaltungsstab, gemeinsam angepasst — zwei bis drei Partner, die das System mit uns auf den Verwaltungsstab zuschneiden.
Schreiben Sie uns Haus oder Kreis, Ihre Funktion und wann die nächste Übung ansteht. Wir melden uns für 20 Minuten am Telefon.